Freecash in den Hauptnachrichten von TV Prima: Wie Deepfake-Werbung Zeit, Geld und sensible Daten jagte
Gestern hatte ich die Gelegenheit, in den Hauptnachrichten von TV Prima über die App Freecash zu sprechen, die in letzter Zeit das Internet bewegte. Falsche Deepfake-Werbung versprach Hunderte Kronen pro Stunde fürs TikTok-Scrollen. In Wirklichkeit fing die App Dutzende Stunden Zeit ab und sammelte laut Malwarebytes extrem sensible persönliche Daten. Hier eine Zusammenfassung des Wichtigsten, damit Sie sich und Ihre Liebsten schützen können.

Gestern hatte ich die Gelegenheit, im Sender TV Prima über die App Freecash zu sprechen, die in letzter Zeit das Internet bewegte. Die Redakteurin wollte wissen, was diese App eigentlich ist. Hier eine Zusammenfassung des Wichtigsten, damit Sie sich und Ihre Liebsten schützen können.

🤖 Künstliche Intelligenz und irreführende Werbung
Die App verbreitete sich massiv über falsche Werbung, die enorme Verdienste versprach (bis zu 700 CZK / ca. 30 EUR pro Stunde) — nur fürs gewöhnliche Scrollen auf TikTok. Um glaubwürdig zu wirken, erstellten die Macher sogenannte Deepfake-Videos — computermanipulierte Aufnahmen, die völlig real aussehen. Mit KI klonten sie Stimmen und erschufen falsche Nutzer mit einem „Geheimtipp zum Geldverdienen".
⏳ Falle für Ihre Zeit (und manchmal Ihr Geld)
Die Wirklichkeit? Es gab kein Geld fürs Anschauen von Videos. Es war eine klassische Lockmasche — der sogenannte Bait-and-Switch (man verspricht Ihnen eines, liefert aber etwas ganz anderes). Nach dem Download warf Sie die App in ein System aus Aufgaben und Spielen. Um auch nur ein paar Cent zu verdienen, brauchten Sie Dutzende Stunden, und die App setzte Sie psychologisch unter Druck, eigenes Geld in Partnerspielen auszugeben.
🕵️ Sammlung der sensibelsten Daten
Sicherheitsexperten von Malwarebytes deckten auf, dass frühere Nutzungsbedingungen der App eine massive Sammlung sensibler personenbezogener Daten ermöglichten — von biometrischen Daten über Informationen zu Rasse und Religion bis hin zum Gesundheitszustand. Ziel war, ein detailliertes Nutzerprofil für weitere Marketingzwecke aufzubauen.
🛑 Eingreifen von Apple und Google
Dank der Aufdeckung durch Journalisten und Sicherheitsexperten verloren die Tech-Giganten schließlich die Geduld. Aufgrund dieser manipulativen Praktiken haben Apple und Google die Freecash-App im April 2026 aus ihren Stores entfernt.
💡 Fazit aus dem Bericht
Freecash ist kein klassischer Virus, der Ihr Bankkonto leerräumt, sondern ein lehrbuchhafter Marketing-Betrug. Diese Tricks sind heute so raffiniert, dass wirklich jeder darauf hereinfallen kann. Es ist nicht Ihre Schuld — es ist deren ausgeklügelte Strategie.
🛡️ Wie schütze ich mich?
Lesen Sie immer Bewertungen — und wenn eine unbekannte App sensible Daten gegen das Versprechen leichten Geldes verlangt, löschen Sie sie sofort.
Den vollständigen Bericht finden Sie auf CNN Prima News.
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